Diese Cuvée hat ihren Namen vom ursprünglichen Namen der Domäne erhalten, der sich von „Mas à trois“, „dreifaches Herrenhaus“ ableitet. Dieser Wein ist eine bewegende Interpretation der Carignan Noir. Parzellen zu pflegen und zu keltern, die vor der Einführung des Katasters 1905 gepflanzt wurden, ist an sich schon ein Privileg. Seit unserer Übernahme der Domäne 2005 haben wir um die Einzigartigkeit und das Potenzial dieser Trauben gewusst. Heute umfasst die Domäne 6 ha der alten Carignan-Rebstöcke. Die besten Lesen erbringen einen Mastrio Rouge mit einem Ertrag von einer halben Flasche pro Stock.

Die Carignan-Traube mit ihrer späten Lese nach einer langsamen Reife ist ein Synonym für Rafinesse. Sie erreicht auf unserer Domäne in der ersten Oktober-Dekade ihre optimale Reife.

Der Mastrio Rouge glänzt mit einer dichten, tiefen Farbe, den Aromen roter und schwarzer Früchte, einer leichten Kräuternote und dem Anklang an eine leicht waldige Buschlandschaft, die zusammen eine besondere olfaktorische Tiefe bilden. 
Dieser Wein mit seinen seidigen Tanninen und mineralischen Frische erfreut den Gaumen mit einer kraftvollen, jedoch leichten Struktur.

Nach 6 bis 8 Jahren ergänzen Aromen von Trüffel und Kakao den Geschmack und leiten in die reiferen Altersaromen über.


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Rebsorte: 100 % Carignan Noir.
Alter der Reben: 110 Jahre und älter
Terroir: Gneis und Schotter, Parzellen nach Norden und Nordosten ausgerichtet Höhe 350 m.
Ertrag: 0,35 l je Rebstock.
Vinifikation: Kalte Vorgärungsmazeration, kurze Maischegärung, Vergärung mit einheimischen Hefen.
Ausbau: 14 Monate im Stahltank
Erste Cuvée 2006.

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wine.tasting.author

Mastrio Côtes Catalanes,
Carignan Vieilles Vignes 2009

DER WEIN: Man kann sich wohl kaum eine bessere Interpretation des Carignan du Roussillon vorstellen als diesen sehr ansprechenden Mastrio 2009 mit seiner Klarheit und seinem Charme voller intensiver Aromen, im Gegensatz zu den Gesöffen, die in den Szenekneipen als Wein serviert werden.
Und der Alkoholgehalt liegt bei nur 13,5 %.
Also war es doch möglich, trotz der Sonne im Jahr 2009?

NOTE:  16/20

DAS WEINGUT: Michael Paetzold findet man nicht auf den Titelseiten der Themenzeitschriften und noch weniger auf den Internetseiten, die diese ablösen möchten. Und trotzdem gehört er zum Kreis der grauen Eminenzen der französischen Weinlandschaft.
Dieser brillante und bescheidene Winzer (doch, doch, das gibt es wirklich, und nicht nur auf dem Etikett) im Roussillon hat vor allem dazu beigetragen, dass die Bedeutung der Filtrierung weltweit mehr in den Fokus gerückt ist und so manch einer wäre beim Anblick der Liste der großen Weingüter erstaunt, die

fahrenden Anlagen für die Abfüllung nutzen!

Noch viel weniger bekannt ist wohl, dass er befreundete Produzenten von Rang und Namen bei der Weinherstellung unterstützt, die begriffen haben, dass die Önologie ein wirksames Hilfsmittel darstellen kann, um noch präziser die Nuancen des Charakter der Trauben, der Terroirs und der Jahrgänge herauszukitzeln.

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